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Cover Indiana Jones und das Gold von El Dorado deutsch

Doktor Jones versteht sich mit dem neuen Dekan der Universität, für die er arbeitet, nicht sonderlich gut und steht kurz davor gefeuert zu werden. Noch schlimmer wird die Situation, als der Dekan impliziert, dass die in letzter Zeit in der Stadt angebotenen Goldschmuckstücke von Indiana Jones verkauft worden sein könnten.

Auf der Straße vor der Universität bemerkt Indy, wie Marian, die Frau seines Kollegen Professor Corda, von zwei Männern verfolgt wird. Er eilt ihr sogleich zur Hilfe und kann mit der Frau entkommen. Marian erzählt Indy, dass ihr Mann seit Tagen verschwunden ist und sie keine Ahnung hat, wo er sein könnte. Als Indy mit ihr zu ihrem Haus fährt, finden sie dieses komplett verwüstet und durchsucht vor. Kurz darauf treffen weitere Schergen ein, die ihnen das Leben schwer machen.

Indy glaubt inzwischen, dass Professor Corda bei seiner letzten Expedition im Dschungel von Bolivien das legendäre Goldland von El Dorado entdeckt hat und Verkäufe seiner dortigen Funde nutzt, um seinen extravaganten Lebensstil zu finanzieren. Die einzige Spur führt zu einem zwielichtigen Pfandhändler. Auch hierher wird er verfolgt und dieses Mal gelingt es ihm nicht zu entkommen. Gemeinsam mit Marian und seinem Freund Marcus Brody wird er gefangen genommen. Ein Gangsterboss, mit dem Corda Geschäfte gemacht hat, verlangt von Indy den verschwundenen Professor innerhalb von drei Tagen aufzuspüren, ansonsten droht er mit dem Tod von Marian und Marcus.

Auch beim dritten Indiana Jones-Roman von Wolfgang Hohlbein passen der Klappentext und der Inhalt des Buches mal wieder kaum zusammen. Allerdings ist das Buch, trotz des immer noch langatmigen Erzählstils deutlich spannender geworden, als seine Vorgänger. Indys Charakter ist dieses Mal ein wenig besser getroffen, jedoch wird der in diesem Band auftauchende Marcus Brody gegen Ende völlig untypisch dargestellt. Kleine Fehler wie die Jahreszahl in den Kapitelüberschriften, die in der Mitte des Buches plötzlich hochspringt oder Stromschnellen, in die das Boot reingezogen wird, obwohl man sich zuvor die ganze Zeit unter Aufbringung aller Maschinenkraft flussaufwärts gekämpft hat, trüben das Leseerlebnis zusätzlich ein wenig. Die Erklärung, die sich Wolfgang Hohlbein für El Dorado ausgedacht hat, fand ich hingegen kreativ und interessant.

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